Eingebettet
in eine Landschaft
von seltener Schönheit,
besitzt Bibbona den
Charme eines
mittelalterlichen Dorfes
inmitten grüner Wälder
und Felder. Die bereits
für die Eisenzeit
bezeugte und später
etruskische Siedlung
liegt auf einem flachen
Hügel und hat sich seit
der Antike
die architektonische
Struktur einer
Befestigungsanlage
bewahrt.
Im
historischen Dorfkern
mit seinen verwinkelten
Gässchen und
mittelalterlichen Plätzen
ist insbesondere die
Pieve di San Ilario aus
dem 11. Jahrhundert
mit ihrem trapezförmigen
Grundriss
erwähnenswert. Diese
Pfarrkirche hat sich
noch einen Originalteil
aus romanischer
Epoche erhalten, der
Innenraum enthält
zwei antike
Weihwasserbecken aus
Marmor sowie ein
wertvolles Gemälde mit
einer Madonna del
Rosario (Rosenkranz-
Madonna).
Die Kirche Santa Maria
della Pietà ist ein
Renaissance-Bau und
gilt als ein
hervorragendes Beispiel
für die Kirchen mit der
Form eines
griechischen Kreuzes.
Sie wurde Ende des 15.
Jahrhunderts erbaut
und befindet sich
am Ortseingang. Im
Kircheninnern können
eine Pietà (eine auf
das 14. Jahrhundert
zurückgehende
Temperamalerei), eine
Trinità sowie
Marmorausstattungen
aus dem 17.
Jahrhundert besichtigt
werden. An der
Fassade der Kirche
San Giuseppe (1589
erbaut) prangt über
dem Eingangsportal
das Wappen der
Ordensgemeinschaft
der Vallombrosaner und
verweist auf die
jahrhundertelange
Präsenz der Mönche.
Der Sitz des alten
Rathauses (Comune
Vecchio), ein Palazzo
mit mittelalterlichem
Grundriss, repräsentiert
symbolisch das
an traditionsreiche
bürgerliche Leben der
ganzen Region,
von dem auch die im
Gemeindearchiv
aufbewahrten Urkunden
zeugen.
Lokale Kultur-
Events wie die
Prozession in
historischen Kostümen
oder der Palio delle
Botti (Fässerrennen)
gründen sich auf altes
Volksbrauchtum
und lokale Traditionen
und finden in den
Monaten März und April
vor der zauberhaften
Kulisse des historischen
Dorfkerns statt.
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