auf den spuren der etrusker
Während des Sonnenunterganges wird das Licht weich, der Schatten länger und der Westwind peinigt das
Ohr nicht mehr. Es wird still. Nur von der Burg von Populonia, die sich keck über dem Golf von Baratti
erhebt, wird das Echo der fernen Brandung zurückgeworfen.
Und auch die Einbildungskraft kehrt sich nach
rückwärts, verweilt bei den Geheimnissen, die das alte Volk, das als erstes die großen Ressourcen dieser
Erde entdeckte, umgeben. Wir befinden uns auf Hügeln aus Metall. Eisen hat die Geschicke bestimmt,
von der Insel Elba bis zum Corniatal.
Die tausendjährigen Narben der Hügel geben Zeugnis von der engen
Verbindung zwischen dem Mensch und einer Landschaft, die reich an Mineralien ist: von den etruskischen
Eisenhütten, über die Bergarbeiterfeste San Silvestro bis zu den Stahlwerken von Piombino. Sieht man von
den Schornsteinen einmal ab, herrscht im Corniatal noch eine mittelalterliche Atmosphäre; vor allem in
den Gassen, in den Werkstätten und auf den Plätzen von Suvereto und Campiglia Marittima.
Die ersten
Strahlen bei Sonnenaufgang weisen uns Straßen und Wege, die das dichte Unterholz, mit dem die Berghalbinsel
von Piombino bedeckt ist, durchziehen. Dort kann man Wanderungen auf den Spuren der verschwundenen
Zivilisationen machen. Packen Sie also Stiefel, Rucksack, Wasserflasche, aber auch Badezeug ein.
beschreibung:
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